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Chatham Islands

Der Slogan „First to see the sun“ kommt auf den Chatham-Inseln nicht von ungefähr: Die zu Neuseeland gehörende Inselgruppe liegt nahe der Datumsgrenze, rund 800 Kilometer östlich der neuseeländischen Hauptinseln, mitten im Südpazifik.

Lange Zeit lebten die Insulaner, hauptsächlich Maori und Neuseeländer europäischen Ursprungs, weitgehend abgeschottet vom Rest der Zivilisation, was insbesondere auf die abgelegene Lage der Inselgruppe zurückzuführen sein dürfte. Seitdem die Hauptinsel Chatham jedoch über eine regelmäßige Flugverbindung verfügt, hat man den Tourismus als Einnahmequelle zusätzlich zur Landwirtschaft entdeckt. Überlaufen sind die kleinen Pensionen und Privatunterkünfte jedoch nicht, was möglicher Weise auch mit den dortigen Wetterverhältnissen zusammenhängt: Winde aus der Antarktis treffen zuweilen direkt auf die Inseln und sorgen ganzjährig für eher feuchtes, kühles Wetter. Vielleicht nicht ganz perfekt für einen Erholungsurlaub – dafür aber umso besser für die sanft hügelige, grüne Landschaft, die mit ihren Schafen und verstreut liegenden Farmen durchaus an Irland erinnert. Die Inseln erkundet man am besten zwischen November und April, also in den angenehmeren Sommermonaten.

Chatham Islands

Chatham Islands ©iStockphoto/shunyufan

Übrigens: Der Exportschlager der Chatham Islands sind Langusten, die auf allen Inseln en masse gezüchtet werden. Was nicht zu horrenden Preisen in amerikanischen und japanischen Restaurants landet, wird in unzähligen Varianten vor Ort verspeist. Der obligatorische Strandspaziergang im Anschluss erinnert dann wieder an den letzten Nordseeurlaub,