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Freizeitmöglichkeiten in Neuseeland

Die Neuseeländer sind ein sehr aktives Volk und man kann es ihnen nicht verdenken: Angesichts von unendlich langen Stränden, fantastischen Wellen, malerischen Gebirgspanoramen, aktiven Vulkanen und Schneefeldern, die das ganze Jahr über nicht abtauen sind die Möglichkeiten der Outdoor-Freizeitgestaltung praktisch unbegrenzt. Davon profitieren auch die Besucher Neuseelands, die im „Land der 1000 Sportarten“ so manches Vergnügen (wieder) neu entdecken.

Neuseeland besteht genau genommen aus mehreren Inseln und so wundert es nicht, dass der

Wassersport

einen sehr hohen Stellenwert bei den Kiwis einnimmt. Wobei Wassersport sehr weit gefasst werden kann. Eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen ist beispielsweise das

Angeln

, egal ob an unberührten Seen, in wilden Flüssen, in Form von Brandungs- oder Hochseeangeln. Das Verrückte dabei ist, dass es in den neuseeländischen Gewässern derart vor Fischen wimmelt, dass jeder Angler einen guten Fang machen kann, egal wie viele andere Angler noch neben ihm stehen… Eine zweite Passion der Neuseeländer ist das

Segeln

– spätestens seit das neuseeländische Team beim America’s Cup 1995 den begehrten Pokal mit nach Hause brachte. Kayaks sind im Vergleich zu Segelbooten einfacher und besser zu transportieren und ermöglichen es, einige der schönsten Seiten des Landes hautnah zu erleben. Insbesondere im Milford Sound und im Abel Tasman National Park trifft man immer wieder auf Kayakfahrer, die auf diese Weise die einzigartige natürliche Schönheit des Landes entdecken. Fasst man den Begriff Wassersport etwas weiter, zählen natürlich auch Aktivitäten wie das Surfen,

Tauchen

oder Schnorcheln dazu. Prädestiniert dafür sind natürlich in erster Linie die warmen Gewässer rund um die Nordinsel. Taucher finden beispielsweise in der Bay of Islands ganz wunderbare Tauchplätze: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tauchgang zur Rainbow Warrior? Als die besten Tauchplätze des Landes gelten u.a. das  Poor Knights Islands Marine Reserve und die Otago Peninsula. Letztere bietet zwar kein ganz so klares Wasser, dafür aber spielende Delfine und Robben, Albatrosse und blaue Pinguine mit leuchtend gelben Augen.

Angeln in Neuseeland

Angeln in Neuseeland ©iStockphoto/elrphoto

Sir Edmund Hillary hat vorgemacht und alle machen’s nach: Der neuseeländische Abenteurer ist eine Art Nationalheld und genießt für seine Leistungen nach wie vor höchsten Respekt. Was sich beispielsweise darin niederschlägt, dass halb Neuseeland im Frühjahr bis Herbst in die Berge zieht, um das zu tun, was allgemein mit

Trekking, Bushwalking oder Backpacking

zusammengefasst wird. Zugegeben, an reizvollen Strecken mangelt es dabei nicht. Die Schwierigkeitsgrade und Anforderungen variieren stark, zahlreiche Tracks sind markiert und die meisten von ihnen auch sicher. Entlang großer Wanderrouten, die man übrigens auch mit Maori-Führern gehen kann, liegen in der Regel einige Wanderhütten, in denen man bei mehrtägigen Wanderungen übernachten kann. In der Hauptsaison sollte man seinen Besuch jedoch angesichts der Menge an Wanderern, die offensichtlich dieselbe Idee haben, frühzeitig anmelden. Fans der Herr der Ringe-Filme haben übrigens auch die Möglichkeit, auf sogenannten Tolkien Trails zu wandern, die meist durch eine Region führen, in der für die Trilogie gedreht wurde… Wer sich vollends auf die Spuren von Sir Edmund Hillary begeben will, fährt zum

Bergsteigen

zum Mt. Cook – dort hat auch schon der Everest-Bezwinger für seine Expeditionen trainiert. Weitere informationen zu Sportmöglichkeiten in Neuseeland finden Sie auf der Seite www.reise-neuseeland.com

Apropos Mt. Cook: Der höchst Berg des Landes ist permanent mit Schnee bedeckt und so wundert es kaum, dass es hier, mitten im Nationalpark, ausgedehnte Wintersportgebiete mit fantastischen Skibedingungen gibt. Insbesondere auf der Südinsel wird

Wintersport

großgeschrieben, was sicherlich auch mit den klimatischen und geografischen Bedingungen zusammenhängt. Halten Sie sich einfach an die Kiwis und lassen Sie sich inspirieren: Skifahren lässt sich auf dem steilsten Hang und so mancher große Bergsee, der im Winter zufriert, wird zur beliebten Eislaufbahn. Wer einen verheißungsvollen Berg schlecht erreichen kann, lässt sich eben per Hubschrauber hinbringen – und springt daraus ins große weiße Unbekannte.     

Für Anhänger des

Golfsports

ist Neuseeland ein echtes Paradies: Mehr als 400 Golfplätze in spektakulärer Lage können ganzjährig bespielt werden, darunter solche Top-Plätze wie Millbrook in der Nähe von Queenstown. Ebenfalls zu den besten Plätzen des Landes zählen u.a. Waitangi mit Blick auf die Bay of Islands, Wairakei (einer der Top 25 Plätze außerhalb der US) und Mt. Maunganui, einem Platz auf Sanddünen, der in direkter Nachbarschaft zu den besten Surfstränden Neuseelands liegt.

Einen Durchschnittsneuseeländer können Sie mit Golf, Skifahren oder Wandern auf Dauer kaum beeindrucken. Viel interessanter sind da schon

Extrem- und Funsportarten

, die (wen wundert’s) oftmals in Neuseeland erfunden worden sind. Bungee-Jumping von Brücken und Türmen ist dabei noch eines der harmloseren Vergnügen: In Neuseeland ist es mittlerweile schon normal, wenn Menschen mehr oder weniger gesichert aus fliegenden Objekten springen oder in einem Jetboat extrem rasant und extrem dicht an den Felsen durch eine Schlucht rasen. Richtiggehend harmlos nehmen sich da einige Funsportarten aus, die eher regional verbreitet sind. Ein Beispiel dafür ist Wellie Wanging – auf gut Deutsch: Gummistiefelweitwurf.    

Bei so viel Abwechslung und Aufregung tut es gut zu wissen, dass insbesondere auf der Nordinsel zahlreiche Thermalquellen auf verspannte, gestresste Besucher warten. Zahlreiche der natürlichen Quellen sind heilkräftig, die Anwendung dieser Wässer erfolgt in Kurzentren. Alternative

Wellness- und Spa

-Angebote, die das gewohnte Spektrum von Bali- oder Thai-Massage bis Ayurveda abdecken, stehen in größeren Hotels zur Verfügung. Eine besondere Form von Wellness können Sie auch in Zusammenarbeit mit den Maori kennenlernen – wobei  das Verbuddeln von Menschen im Wald (und seinen sie auch noch so dick in Decken und Salben eingewickelt) doch sehr an die Zeiten erinnern, in denen die Maori noch berühmte Menschenfresser waren und alles Fleisch im Erdofen garen ließen… Wem das alles nicht zusagt, der kann einen Spaziergang am Strand unternehmen und dort, wo bei Ebbe Wasser sprudelt, seinen ganz eigenen Thermalpool bauen.