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Klima Neuseeland, beste Reisezeit Neuseeland

Die Lage bestimmt das Klima

Neuseeland ist von uns gesehen genauso wie Australien „down under“, eril das Land zwischen 34° bis 47° Süd im Südpazifik liegt – mitten im Ocean. Die Tropen mit den Südseeinseln im Norden und die eiskalte Antarktis im Süden sorgen dafür, das die Wetterverhältnisse in Neuseeland nie langweilig werden. Obwohl die Länder was die Lage betrifft kaum was gemeinsam haben, erinnert Neuseeland ein wenig an Holland, denn auch hier kann man manchmal Schnee, Sonnenschein, Wind und Regen an einem Tag erleben. Die extremen Temperaturstürze sind nichts außergewöhnliches und vor allem wenn man eine Wanderung vor hat, sollte man auf alles vorbereitet sein, denn es passiert vielen, dass sie beim Sonnenschein loslaufen und mit Unterkühlung zurück kommen. Wegen der Lage auf der Südhalbkugel werden die Temperaturen im Durchschnitt Richtung Nord nach Süd niedriger.

Klimatische Daten im Überblick

Generell ist hier ein windiges Klima mit mäßigen Regenfällen und viel Sonnenschein zu finden. Die sonnigsten Gegenden wie die Bay of Plenty und Nelson/Marlborough erreichen die Höchstwerten von über 2.350 Sonnenstunden im Jahr. Extrem niedrigen Werte werden höchstens im Innland der Südinsel gemessen, wo man im Winter durchaus mit den Temperaturen bis zu -10 °C rechnen muss. Die Regenmenge in Neuseeland liegt im Durchschnitt von 640 mm bis sogar 1.500 mm und ist fast gleichmäßig über das ganze Jahr aufgeteilt, was die üppigen Reste der einheimischen Wälder überleben ließ und üppige Landwirtschaft und Gärten ermöglicht. Über Neuseeland wehen die starken westlichen Winde, genannt Roaring Forties.

Wetter in Neuseeland

Wetter in Neuseeland ©iStockphoto/ezypix

Frühling, Sommer und Herbst

In Neuseeland beginnt, gerade umgekehrt wie auf der Nordhalbkugel im September der Frühling, der vom Sommer im Dezember gefolgt wird. Ab Mitte März herrscht hier Herbst mit den bunten Farben und mitte Juni erlebt man hier den typischen Winter. Was die Temperaturen angeht, ist es am besten, in den warmen Sommermonaten nach Neuseeland zu reisen. in der Zeit kann man auch die Schönheit der unzähligen Strände nutzen und ein wenig Sonne tanken oder schwimmen gehen – da herrscht wieder verkehrte Welt- im Norden länger als im Süden. Aber das ist leider auch die Zeit, wo es überall sehr voll ist, weil es auch die Hauptreisezeit für Überseetouristen ist. Hier kann man auch Weihnachten und Neujahr im Sommer erleben – wem die kühle Temperaturen in Europa nicht schmecken, ist da gerade richtig.

Winter in Neuseeland

Im Winter liegt oberhalb von 1.000 m auch Schnee und das sind sehr beliebte Monate für Wintersport in den Höhenlagen. Die Wintersaison ist auch für die Einheimischen ein wahres Erlebnis. Sehr zu empfehlen ist dabei Skifahren! Queenstown, Wanaka und vor allem Mt. Ruapehu – hier fährt man auf einem Vulkan Ski – laden ein. Dabei sind die „Zwischenmonate“, wo es noch nicht oder aber auch nicht mehr so voll ist, die beste Zeit, wenn man nicht Schlange stehen will. Auch für Tageswanderungen ist diese Zeit ideal – die Luft ist noch frischer als sonst , die Sonne wirft immer noch wärme Strahlen und in den Northland-Gärten kann man schon ab Juli die ersten Blumen betrachten.

Neuseeland als ein Ganzjahresziel

Wenn man aber die Wetterentwicklungen weltweit betrachtet, kann man es eigentlich kaum vorhersagen, welches Wetter man wann kriegt. Eine ultimative optimale Reisezeit für Neuseeland gibt es deswegen auch nicht. Das Land hat in jeder Jahreszeit bestimmte Vorteile, aber auch Nachteile, also muss man, wenn hingereist, auf alle Fälle und auf jedes Wetter eingestellt sein. Grundsätzlich kann man feststellen, dass Neuseeland keine extreme Hitze kennt und dass es praktisch immer regnen kann. Viele bezeichnen Neuseeland deswegen auch als ein gutes Ganzjahresziel.