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Mein Neuseeland Urlaub

Nordinsel

Wie die meisten Neuseelandreisenden begann auch ich meine Reise in der Hauptstadt Auckland.
Je nachdem, wie viel Zeit man hat, kann man die ersten Tage gut in der Stadt verbringen. Die aus meiner Sicht sehenswerteste Attraktion ist dabei der mitten in der Stadt gelegen Skytower, von dem man einen wunderschönen Überblick gewinnen kann. Ansonsten ist Auckland eine Millionenstadt, wie es sie auch in Europa gibt.

Nördlich Auckland

Die schönste Region im Norden der Nordinsel ist definitiv die „Bay of Islands“ mit ihrem Hauptort Paihia. Im Ort kann man alle möglichen Aktivitäten buchen, von einer Bootstour zum Delfine beobachten oder zum „Hole in the Rock“ (ein Fels mit einem riesigen Tor, durch das das Boot durchfährt) bis zu einer Angeltour. Letztere kann ich sehr empfehlen. Sie dauerte 4 Stunden und ist sehr gut organisiert und in meinem Fall auch überaus erfolgreich. Mit etwas Glück kann man auf der Tour Delfine oder Pinguine beobachten.
Empfehlenswert ist auch eine Tagestour (auch von Paihia buchbar) zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem „Cape Reinga“. Dieser Ganztagestrip führt außerdem fast 80 km über den „90 Mile Beach“ und zu den größten Dünen, die ich bis jetzt gesehen habe, zum „Sandboarden“.

Auckland

Auckland ©iStockphoto/KiwiRob

Region Rotorua/Taupo

In dieser Gegend von Neuseeland sieht man das erste Mal wirklich Berge. Die Vulkankette ca. 50km südlich des Lake Taupo ist der Ort des „Tongariro Crossing“. Diese Wanderung über die Vulkankette gilt weltweit als eine der schönsten Tageswanderungen. Dabei ist es sehr wichtig, dass das Wetter mitspielt. Ich habe für die ca. 20 Kilometer lange Strecke ungefähr 7 Stunden gebraucht. Sie ist gut zu bewältigen, wenn man sportlich ist.
In und um Rotorua sind die heißen Thermalquellen und Thermalparks mit Geysiren und blubbernden Schlammbecken ein absolutes Muss.

Wellington

Wellington ist meiner Meinung nach um einiges schöner als das viel größere Auckland.
Die Wasserfront ist wunderschön zum spazieren gehen oder joggen und sehr zu empfehlen ist auch der Botanische Garten, der mit dem berühmten „Cable Car“ zu erreichen ist.

Südinsel

Norden

Die Südinsel hat mich vor allem durch ihre beeindruckende Natur überzeugt.
Bereits bei der Fährüberfahrt nach Picton, in den Norden der Südinsel, fährt man durch das erste Naturhighlight. Die Malborough Sounds sind besonders für einsame Wanderungen entlang der Küste bekannt.
Etwas weiter im Norden, im „Abel Tasman National Park“, habe ich eine geführte Kajak-Tagestour gemacht. Diese startet in Kaiteriteri und führt entlang des Nationalparks. Besonders die Begegnungen mit Robben und Pinguinen ließ diesen Tag unvergesslich werden.

Westküste

Weiter entlang der Westküste sollte man sich die „Blowholes“ in Punakaiki nicht entgehen lassen. Besonders schöne Fotos lassen sich dort machen, wenn Flut und Sonnenuntergang zusammenfallen.
Weiter Südwärts gelangt man zu den beiden großen Gletschern in Franz Josef und Fox.
In Franz Josef habe ich eine Gletscherwanderung über einen halben Tag gemacht, was gerade für sportlich engagierte Menschen ein tolles Erlebnis ist.

Als DER Ort für Abenteuersport hat sich für mich aber Wanaka entwickelt. Nicht nur das man hier wunderschön wandern (z.B. im Mt. Aspiring National Park) oder Mountainbike fahren kann. Das absolute Highlight in Wanaka ist ein Fallschirmsprung über einer der, meiner Meinung nach, schönsten Szenerie der Erde. Optional kann man noch eine DVD seines Sprungs mit kaufen (ca. 80 € extra), was ich jedem nur an Herz legen kann!
Ein weiterer nennenswerter Ort ist der Milford Sound. Leider spielt das Wetter hier sehr oft nicht mit und man fährt im Regen durch den Fjord.

Ostküste

Dort ist besonders die Albatros- und Pinguinkolonie bei Dunedin zu empfehlen. Auf dem Weg nach Christchurch sollte man noch einen kurzen Stopp bei den „Moeraki Boulders“ einlegen um sich dann die größte Stadt der Südinsel anzuschauen.