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Mit dem Auto durch Neuseeland

Unsere Freunde haben vor etwa 3 Jahren Ihren Urlaub in Neuseeland gemacht und schwärmten ständig davon, wie schön es doch dort war. Als dann letztes Jahr unsere eigene Urlaubsplanung anstand, entschieden wir uns dazu, nach Neuseeland zu fahren. Da wir keine Pauschalreisen mögen, haben wir beschlossen, uns vor Ort ein Auto zu mieten und die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Nach einem wirklich langen Flug, mit mehreren Zwischenlandungen, sind wir endlich in Christchurch angekommen. Wir waren zwar total erledigt, beschlossen aber trotzdem zuerst einmal bei Avis unser Auto abzuholen. Der Linksverkehr ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, ich bin gleich auf der falschen Seite des Autos eingestiegen. Unsere Unterkunft war schöner eingerichtet als erwartet und hatte sogar eine kleinen Terrasse, mit Blick auf die Küstenregion.

Nach einer erholsamen Nacht konnte die Reise dann endlich losgehen. Als erstes haben wir mit der Trambahn eine Rundfahrt durch die kleine, hübsche Stadt Christchurch gemacht. Nach dem wir uns bei Starbucks mit einem Kaffee gestärkt hatten, fuhren wir mit der Seilbahn auf den Mt. Cavendish, von dem man einen wirklich tollen Blick über die Stadt und das Umland hatte.

Mit dem Auto durch Neuseeland

Mit dem Auto durch Neuseeland ©iStockphoto/shirophoto

Am nächsten Tag stand erstmal eine sehr lange Autofahrt an, bis zu unserem nächstes Ziel, Dunedin, waren es so um die 400 km. Auf der Fahrt dorthin machten wir einen kurzen Stopp bei den Moeraki Boulders, das sind große runde Kugeln aus Stein, sehr beeindruckend. In Dunedin angekommen sind wir sofort ins Bett gefallen. Am nächsten Tag haben wir den Okia Flat Naturpark besucht und anschließend noch einen Abstecher zum Victory Beach gemacht. Am Strand haben wir Bekanntschaft mit ein paar Pinguinen gemacht, ein echt schönes Erlebnis, diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Dann ging es ab ins Hotel, ein bisschen schlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Auf nach Fortrose in den Catlins, am Anfang sind wir noch auf dem Highway gefahren, irgendwann wurden die Straßen dann zu Wegen, die teilweise durch den Regenwald führten. Natur pur, muss man erlebt haben. Am nächsten Tag ging es dann gleich weiter nach Manapuri, auf dem Weg dorthin machten wir halt, um die eindrucksvolle Felsküste zu bestaunen. Bei einem Blick auf die Brandung und das Meer, haben wir sogar ein paar Delphine gesehen. In Manapuri angekommen, ging es auf zu unserer Unterkunft mit Blick auf die Berge des Fjordlands. Die Landschaft hier ist wunderschön, daher beschlossen wir, eine ausgiebige Wanderung zu unternehmen.

Unser nächstes Ziel war Wanaka, auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Stopp und schauten uns die Arrowtown Goldgräbersiedlung an. Man fühlte sich dort in die Zeit des Wilden Westens zurück versetzt.

Weiter ging die Fahrt dann am nächsten Tag auf dem Haast Pass Richtung Franz Josef Gletscher. Am Tasman See pausierten wir und hielten ausschau nach Walen, die man hier angeblich zu gesehen bekommt. Leider hatten wir Pech und konnten keine Wale sehen. Ein Stück weiter gab es einen Strand, den wir nach einer kleinen Wanderung durch den Regenwald erreichten. Die Pflanzenvielfalt ist hier wirklich einzigartig, mit Moos bewachsene Bäume, riesengroßer Farn, Palmen und exotische Blumen.
Am folgenden Tag kam dann das Highlight unserer Reise, ein Helikopter Flug über die Gletscher und Berge.

Das war eines der eindrucksvollsten Erlebnisse in meinem Leben. Anschließend ging es dann weiter zum Qeenstown Airport, der leider das letzte Ziel unserer wundervollen Neuseeland Reise war.