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Inselstaat Neuseeland

Neuseeland ist ein Inselstaat im südlichen Pazifik, der aus der Süd- und Nordinsel sowie einer Vielzahl an kleineren Inseln besteht, dabei ist das Land sowohl vom Kulturraum Australiens als auch von polynesisch Ozeanien geprägt, was das Land besonders aufregend macht und deshalb ein beliebtes Reiseziel von Touristen aus der ganzen Welt darstellt. Das Land ist nach wie vor unter englischer Führung und so ist Englisch die am meisten gesprochene und verstandene Amtssprache, die von den etwa 4,27 Millionen Einwohnern gut verstanden wird.

Das „grüne Paradies“, wie es aufgrund der saftig begrünten Landschaften häufig genannt wird, ist bekannt für die Vielfältigkeit, die es Reisenden und Urlaubern gleichermaßen bietet, und auch das ganzjährig milde Klima kommt vielen Neuseeland Besuchern meist nicht ungelegen, vor allem Wanderfreunde finden in Neuseeland häufig ihr persönliches Paradies. Mit Auckland hat das Land zu dem eine der pulsierendsten und lebenswertesten Metropolen auf der Weltkugel, die den Vergleich mit New York oder London keineswegs scheuen muss. Dagegen geht es in der offiziellen Hauptstadt Wellington relativ ruhig zu, was allerdings nicht bedeutet, dass ein Besuch in der Stadt nicht trotzdem unbedingt auf der Liste eines Touristen in Neuseeland stehen sollte. Dabei lässt sich Neuseeland für einen Urlaubsaufenthalt grob in zwei größere Regionen unterteilen, nämlich in Northland und die Region Auckland, mit der bereits genannten Stadt als Zentrum. Northland befindet sich, wie es der Name schon vermuten lässt, im Norden von Neuseeland, es grenzt im Osten und Norden an den Pazifik, im Westen an die Tasmanische See und im Süden an die Region Auckland, die Region ist insgesamt ca. 14.000 km² groß und vor allem von der neuseeländischen Landwirtschaft geprägt, welche die besonders fruchtbaren Böden für den Anbau von typischen Grundnahrungsmitteln nutzt. Darüber hinaus findet man hier sehenswerte Hügellandschaften und wunderbare Waldpanoramen, die durch seltene Baumsorten gekennzeichnet sind, die das Gebiet nicht nur für Naturkundler interessant machen.

Inselstaat Neuseeland

Inselstaat Neuseeland ©iStockphoto/getpublic

Die Temperaturen bewegen sich im Sommer im Bereich zwischen 25 und 35 Grad Celsius, im Winter muss man mit lediglich ca. 15 Grad Celsius Minimaltemperatur rechnen, was vor allem kälteanfällige Touristen und Sommerurlauber voll auf ihre Kosten kommen lässt, die das subtropische Klima trotz häufiger auftretender Regengüsse schätzen und lieben lernen. Deshalb empfiehlt sich in diesem Gebiet ein angemessener Regenschutz sowie atmungsaktive Kleidung, die für die ca. 2.000 mm Niederschlag im Durchschnitt wappnen und einen Ausflug davor retten, im wahrsten Sinne des Worts „ins Wasser zu fallen“.

In Northland sollte man auf jeden Fall die Strände bei Cape Reinga besuchen, ebenso wie die bezauberndes Doubtless Bay und den Verwaltungssitz Whangarei, in dem man nicht nur in herrlich eingerichteten Pensionen wohnen, sondern auch zwischen historischen Gebäuden bummeln kann. Die Region um die gleichnamige Stadt Auckland gehört zu den wichtigsten Gebieten des Landes, da die Hälfte aller Neuseeländer hier lebt und arbeitet. Touristen werden hier vor allem von den vielen aktiven Vulkanen begeistert sein, von denen mehrere innerhalb eines Tages besucht werden können, was unkompliziert durch geführte Touren realisiert werden kann. Danach sollte vor allem die Strände am Pazifischen Ozean besucht werden, und auch die Mittelgebirgszüge im Landesinneren bieten tolle Ausblicke auf die so natürlich belassene Landschaft, wie man sie in Europa leider nur noch seltener zu Gesicht bekommt.

Neben einem Aufenthalt in der Stadt Auckland sollte man in der Region auf jeden Fall auch die Überreste von Siedlungen der neuseeländischen Ureinwohner besichtigen, die einen die Geschichte des Landes quasi spüren lassen, was sowohl auf dem Festland als auch auf vielen der kleinen Insel im Hauraki Golf möglich ist. Neben den kulturellen Highlights sowie natürlichen Sehenswürdigkeiten wird auch in Bezug auf Flora und Fauna deutlich, warum Neuseeland als das „grüne Paradies“ in den Medien Erwähnung findet; durch die geringe Besiedlung sind Großteile des Landes von der Zivilisation mehr oder weniger unberührt und so ist auch die facettenreiche Artenvielfalt erhalten geblieben, die auf die vielen verschiedenen Vegetationszonen zurück geführt werden kann, an denen Neuseeland Anteil hat. Neben alpinen Regionen mit angepasster Vegetation finden sich ebenso Regenwälder und subtropischen Regionen, was die Pflanzen- und Tierwelt im Land besonders einzigartig macht. Neuseeland beherbergt viele seltene Vogelarten, z.B. den bekannten Kiwi, sowie Papageienarten und Pinguine, und vor der Küste des Inselstaates entdeckt man bei einer Bootsfahrt schnell Wale, Delfine und Seebären, Schlangen, wie im etwas entfernten Australien gibt es zum Glück für einige Touristen allerdings nicht.