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Niue

Niue – allein schon der Name klingt nach Sommer, Sonne und Palmen im Wind. Die Insel im Südpazifik liegt zwischen Tonga, Samoa und den Cook Islands – und wird in einem Atemzug mit Neuseeland genannt. Schließlich handelt es sich dabei ganz offiziell um ein selbstverwaltetes Territorium in freier Assoziierung mit Neuseeland, hat dieselbe Währung wie Neuseeland und ist am besten per Flugzeug ab Neuseeland erreichbar.

Weiße Traumstrände sucht man auf Niue vergebens: Der Ein-Insel-Staat besteht im Prinzip aus einem einzigen riesigen Korallenstock, der bis zu 60 Meter aus dem Meer ragt. Die Küste ist stark zerklüftet und steil – nicht umsonst nennt man die Insel auch „The Rock of Polynesia“ oder ganz einfach „The Rock“. Gerade diese Steilküsten und der gebirgige Charakter von Niue sind es aber, die die ganz besondere Faszination der Insel ausmachen. Wo sonst kann man durch einen der letzten Urwälder des Pazifiks wandern, eine absolut unwirkliche, stark zerklüftete Felslandschaft durchqueren, per Holzleiter in eine Schlucht mit palmenbestandenem Sandboden klettern und durch beeindruckende Tropfsteinhöhlen zu den blauen Weiten des Pazifiks gelangen? Apropos Höhlen: Wer das Abenteuer liebt, hat auf Niue Gelegenheit, zahlreiche Höhlen mit glasklaren Pools zu erkunden, durch schmale Schluchten zu wandern oder skurrile Felsformationen wie die Arches of Talava zu bewundern. Abenteuerlich geht es auch unter Wasser weiter: Egal ob an den Riffen rund um die Insel, in den zahlreichen Seen, den abgelegenen Schluchten, in Unterwasserhöhlen oder am Avatele Beach – Taucher und Schnorchler sind von der Vielfalt und Vielzahl an Meeresbewohnern begeistert. Der Clou: Niue gilt noch immer als Tauch-Geheimtipp. Viele Besucher oder gar Touristenmassen wird man hier sowieso nicht finden: Für einen Tagestrip ist die Insel zu weit von Neuseeland entfernt und für den Massentourismus fehlen Platz und Kapazitäten. 

Niue

Niue ©iStockphoto/rediguana_nz

Übrigens: Im Jahr 2003 machte Niue als „WiFi nation“ von sich reden. Seitdem stellt die Internet Users Society-Niue überall auf der Insel kosten- und kabellose Internetverbindungen zur Verfügung. Kontakt mit dem Rest der Welt zu halten ist dort also gar nicht so schwer. Wenn man denn will.