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Subantarktische Inseln

James Cooks Steuermann, der spätere Captain Bligh, und sein Segelschiff Bounty sind Literaturkennern, Abenteurern und Filmliebhabern auf der ganzen Welt ein Begriff. Eben jener Captain Bligh trieb sich aber nicht nur in der Südsee herum – er entdeckte u.a. auch die Bountyinseln, die heute zu den New Zealand Offshore Islands, genau genommen zu den Subantarktischen Inseln zählen.

Neben den Bountyinseln zählen auch die Antipoden, die Snaresinseln, die Auckland-Inseln und die Campbell-Inseln zu den Subantarktischen Inseln. Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr: Sie liegen zwischen der neuseeländischen Südinsel und der Antarktis. Und zählen zu den lebensfeindlichsten Gebieten der Welt. Zwar gab es in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach Versuche, die Antipoden- und Auckland-Inseln zu besiedeln – die Siedler hatten jedoch bald ein Einsehen und überließen die Inseln den ursprünglichen Bewohnern wie Kronenpinguinen, endemischen Sittich-Arten, Sturmvögeln, Albatrossen, neuseeländischen Seebären und den letzten Pelzrobben.

Subantarktische Inseln

Subantarktische Inseln ©iStockphoto/ChristianWilkinson

Heute sind genau sie es, die für Naturliebhaber und Forscher die Faszination der Inseln ausmachen. Dank ihrer einzigartigen Flora und Fauna stehen die Inseln unter dem Schutz der UNESCO, Antipoden-, Bounty- und Snares-Inseln dürfen aus Gründen des Naturschutzes nicht betreten werden. Und so müssen sich neugierige Besucher damit zufriedengeben, die rauen Inselwelten vom Schiff aus zu erkunden – mit ein wenig Glück entdecken Sie dabei auf den Auckland-Inseln sogar die Überreste alter polynesischer Siedlungen aus dem 13. Jahrhundert.