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Topografie Neuseelands

Neuseeland ist geologisch betrachtet eine höchst interessante Zone: Mitten durch das Land zieht sich der „Ring of Fire“, ein höchst aktiver Gürtel von über- und unterseeischen Vulkanen. Zum einen sind es zwei Kontinentalplatten, die in Neuseeland aneinander vorbei driften, zum anderen ist es der Vulkanismus, der das Aussehen des Inselreiches maßgeblich mitbestimmt.

Die Auswirkungen beider Kräfte sind paradoxer Weise auf jeweils einer der beiden Hauptinsel sichtbar. Während man auf der Südinsel mit den neuseeländischen Alpen ein alpines Faltengebirge, das aufgrund der Plattenbewegungen entstand, vorfindet, ist die Nordinsel vom Vulkanismus geprägt. Die höchste Ergebung der Nordinsel ist der derzeit 2.797 Meter hohe Vulkan Ruapehu, der das Zentrum der Insel dominiert. In nordöstliche Richtung findet man zahlreiche Schlammlöcher, Fumarolen, Schwefel- und Thermalquellen. Auch erloschene oder weggesprengte Krater, farbenprächtige Kraterseen, Geysire und Schlammtöpfe zeugen von der anhaltenden vulkanischen Aktivität dieser Region. 

Topografie Neuseelands

Topografie Neuseelands ©iStockphoto/ideabug

Die neuseeländischen Alpen auf der Südinsel, auch Südalpen genannt, sind mit dem 3.754 Meter hohen Mt. Cook die höchste Bergkette ganz Australasiens und Ozeaniens. Das Gebirge, das praktisch das Rückgrat der Südinsel bildet und sie von Süden nach Norden durchzieht, hat insgesamt 17 Gipfel mit einer Höhe von mehr als 3.000 Metern – perfekte Bedingungen also für Winter-, Berg- und Extremsportler. Aber auch bis zu 1.000 Meter hohe Mittelgebirge, Gletscher wie der Franz-Josef-Gletscher, riesige Seen, weite Schwemmebenen und weitläufige Strände prägen das Landschaftsbild. Besonders bekannt ist die Südinsel aber für ihre atemberaubende Fjordlandschaft im Südwesten, die als World Heritage unter Schutz steht und Jahr für Jahr unzählige staunende Besucher anlockt.