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Vulkanismus in Neuseeland

Nicht ohne Grund sind Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe im Glauben der Maori heilige Berge: Immer wieder spucken die drei Vulkane Lava, Asche oder zumindest schwefelige Dämpfe. Während man bei diesem Trio aber wenigstens weiß, woran man ist, stellt der ebenfalls auf der Nordinsel gelegene Mt. Egmont/Taranaki eine größere Gefahr dar. Auch hier handelt es sich um einen – wenn auch schlafenden – Vulkan. Der allerdings ist mehrere Monate im Jahr schneebedeckt – bricht er aus, wäre die Folge nicht nur ein Strom aus Lava, Glut und Asche, sondern auch eine riesige Flutwelle. 

Die Neuseeländer haben sich mit ihren schlafenden und aktiven Riesen und dem Vulkanismus an sich arrangiert: Den Maori etwa dienen auch heute noch Fumarolen, über die ein Holzkasten gebaut wird, als natürlicher Dampfkochtopf und heiße Quellen sind heute wie damals ein Ort der Erholung, Entspannung und des geselligen Beisammenseins. Auch die Tourismusindustrie hat den Vulkanismus für sich entdeckt: Die sehr sehenswerten Geysire liegen allesamt in Nationalparks, die eintrittspflichtig sind und die vulkanisch hochaktive Insel White Island ist nur im Rahmen geführter Touren zugänglich. Übrigens: Der wohl schönste Geysir Neuseelands soll der Pohutu-Geysir in der Nähe von Whakarewarewa sein.

Vulkanismus in Neuseeland

Vulkanismus in Neuseeland ©iStockphoto/thopson